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Ausschüsse   EU Organe

Wie in allen Organisationen üblich, wird in Ausschüssen meist die Kernarbeit für die Zukunft geleistet.

In der Europäischen Union ist die nicht anders:


Wirtschafts- und Sozialausschuss

Ausschuss der Regionen


Wirtschafts- und Sozialausschuß:
Einbeziehung der Sozialpartner  Quelle: Europ. Union

Von den Unternehmern und Gewerk- schaften über die Verbraucher bis hin zu den Umweltschutzverbänden: Im Wirtschafts- und Sozialausschuß (WSA) sind die wichtigsten gesellschaftlichen Gruppen aus der gesamten Europäischen Union vertreten. Er ist ein beratendes Organ der EU und muß in wichtigen Bereichen zu den Vorschlägen der Europäischen Kommission Stellung nehmen.

Was tut der WSA?
Der Wirtschafts- und Sozialausschuß vertritt im europäischen Rechtsetzungsprozeß die Interessen der wirtschaftlichen und sozialen Gruppen. Er berät den Rat und die Europäische Kommission bei der Formulierung der europäischen Politik und spielt somit eine bedeutende Rolle im Entscheidungsprozeß der EU.
In vielen Politikbereichen müssen Kommission und Rat den WSA anhören, bevor ein Rechtsakt verabschiedet werden kann. In anderen Fällen können die EU-Organe den WSA um Stellungnahme bitten, wenn sie es für sinnvoll halten. Der WSA kann auch von sich aus Stellungnahmen zu einzelnen Themen der Unionspolitik abgeben.

Wer sitzt im WSA?
Im WSA sind die verschiedenen Interessengruppen aus Wirtschaft und Gesellschaft vertreten. Dazu gehören Arbeitgeber und Arbeitnehmer (die "Sozialpartner"), Vertreter aus Landwirtschaft, Verkehr, Handel, kleine und mittlere Unternehmen, freie Berufe, Versicherungsvereine und Genossenschaften, Verbraucher und Umweltschutzverbände. Sie verteilen sich auf drei annähernd gleich große Gruppen: Arbeitgeber (Gruppe I), Arbeitnehmer (Gruppe II) und Verschiedene Interessen (Gruppe III).

Die 222 Mitglieder des Ausschusses werden vom Rat einstimmig auf vier Jahre ernannt. Die Zahl der Mitglieder verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Mitgliedstaaten:

Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich entsenden jeweils 24 Mitglieder,

Spanien 21,

Österreich, Belgien, Griechenland, die Niederlande, Portugal und Schweden jeweils 12,

Dänemark, Irland, Finnland je 9,

Luxemburg 6 Mitglieder.

Wie arbeitet der WSA?
Die Stellungnahmen des Wirtschafts- und Sozialausschusses werden in seinen neun Fachgruppen diskutiert und ausgearbeitet. Diese ähneln Parlamentsausschüssen und benennen für jede Angelegenheit einen Berichterstatter und eine Arbeitsgruppe. Die Stellungnahmen werden auf den monatlichen Plenartagungen mit einfacher Mehrheit verabschiedet.

Der Wirtschafts- und Sozialausschuß auf einen Blick
Mitglieder: 222 Mitglieder, die für vier Jahre ernannt werden

Aufgaben: Beratendes Organ, das Arbeitgeber, Arbeitnehmer und andere wirtschaftliche und soziale Interessengruppen vertritt

Adresse:
Rue Ravenstein 2

B-1000 Brüssel

Tel. (32-2) 546 90 11

Fax (32-2) 513 48 93

Website: http://www.esc.eu.int

Ausschuß der Regionen:    Einbringung der lokalen SichtQuelle: Europ. Union

Viele Entscheidungen, die in der EU ge- troffen werden, haben direkte Auswir- kungen auf die Regionen der Union - gleichgültig, ob es um den Einsatz der Strukturfondsgelder oder um kulturelle Fragen geht. Die Regionen der Europä- ischen Union haben im europäischen Rechtsetzungsprozeß ihr Wort mitzure- den. Ihr Sprachrohr ist der Ausschuß   der Regionen. Er hat eine doppelte Auf- gabe: Die Interessen der Regionen und ihrer Bürger zu vertreten und Informatio- nen über die europäische Politik ohne Umwege an die Regionen weiterzuleiten.

Rolle und Aufgaben

Der Ausschuß der Regionen vertritt die Interessen der örtlichen und regionalen Gebietskörperschaften im europäischen Gesetzgebungsprozeß.

Immer, wenn eine europäische Entscheidung die Interessen der Regionen berührt, muß die Kommission oder der Rat den Ausschuß der Regionen um Rat fragen. Dazu gehören Fragen des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts, der transeuropäische Netze, des Gesundheitswesens, der Bildung oder die Bereiche Jugend und Kultur.

Außerdem kann der Ausschuß der Regionen immer dann zu Rate gezogen werden, wenn Rat oder Kommission dies für sinnvoll halten. Der Ausschuß kann aber auch von sich aus zu anderen politischen Angelegenheiten Stellung nehmen, die die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften interessieren.

Zusammensetzung

Im Ausschuß der Regionen sitzen 222 Vertreter der regionalen und lokalen Gebietskörperschaften der Europäischen Union. Sie werden vom Rat auf vier Jahre ernannt. Bei den Mitgliedern handelt es sich vielfach um Vorsitzende regionaler Gebietskörperschaften, Bürgermeister oder Vorsitzende von Stadt- oder Bezirksvertretungen.

Die Zahl der Mitglieder pro Mitgliedstaat gliedert sich wie folgt auf:

Deutschland, Frankreich, Italien und das Vereinigte Königreich je 24 Mitglieder,

Spanien 21,

Belgien, Griechenland, Niederlande, Österreich, Portugal und Schweden je 12,

Dänemark, Irland, Finnland je 9,

Luxemburg 6.

Die Arbeit des Ausschusses findet in acht ständigen Fachkommissionen und vier Unterausschüssen statt. Der Arbeitsort ist Brüssel.

Die Unterausschüsse des Ausschusses der Regionen

1. Regionalentwicklung, Wirtschaftsentwicklung, lokale und regionale  Finanzen

 Unterausschuß: lokale und regionale Finanzen

2. Raumplanung, Landwirtschaft, Jagd, Fischerei, Forstwirtschaft,  Meer und Berggebiete

 Unterausschuß: Fremdenverkehr, ländlicher Raum

3. Verkehr und Kommunikationsnetze

 Unterausschuß: Telekommunikation

4. Städtepolitik

5. Raumordnung, Umwelt, Energie

6. Bildung, Ausbildung

7. Europa der Bürger, Forschung, Kultur, Jugend und Verbraucher

 Unterausschuß: Jugend und Sport,

8. Wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt, Sozialpolitik,  Gesundheitswesen

Ausschuß der Regionen auf einen Blick

Mitglieder: 222 Mitglieder, die für vier Jahre ernannt werden

Aufgaben : Beratendes Organ, das regionale und lokale Gebietskörperschaften vertritt

Adresse:
Rue Belliard 79

B-1049 Brüssel

Tel. (32-2) 282 22 11

Fax (32-2) 282 28 96

Website: www.cor.eu.int


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