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-ausgabe eine logis- tische Herausforderung ohne Beispiel. Die Herstel-
lung wird drei Jahre in Anspruch nehmen.Die Gestaltung hat einen besonderen
Ausgangspunkt: Die Vorderseite der Geldstücke zeigt den Wert an und
ist europäisch einheitlich, die Rück- seite gestaltet jedes Land mit
eigenen nationalen Motiven.Für die gemeinsame Seite wurde ein europäischer
Wettbewerb ausgeschrieben, den der belgische Geld-Designer Luc Luycx
gewonnen hat. Hintergrund der Aufteilung in eine
europäische und eine nationale Seite ist eine Regelung im Maastrichter
Vertrag. Dort wird die Zuständigkeit für die Münzausgabe-
anders als bei den Banknoten - in erster Linie den Mitgliedstaaten
zugeordnet. Europa sorgt nur für den reibungs- losen Umlauf in der
Gemeinschaft.
Beim neuen Geld wird Verbraucherschutz groß geschrieben.
Die Cent- und Euro-Stücke sind leicht zu handhaben
und zu erkennen. Sie unterscheiden sich deutlich in Größe,
Gewicht, Material, Farbe und Dicke. Der Wert ist deutlich in
großen Ziffern eingeprägt. Auf Initiative des Europäischen Parlaments
wird auch der Gesundheitsschutz verbessert: Auf das umstrittene
Nickel (allergieauslösende Wirkung), das bisher in drei
Viertel aller Legierungen enthalten ist, wird weitgehend verzichtet.
Die Münz-Serie besteht aus drei Reihen, die nachfolgend vorgestellt
werden. |
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